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Pfarrer Andreas Chaikowski wird vorgestellt

30.9.2022

Pfarrer Andreas Chaikowski ist ab sofort in der Kirchengemeinde Kreuztal und im Kirchenkreis Siegen tätig.

Aus dem Ruhrpott ins Siegerland: Pfarrer Andreas Chaikowski wird am kommenden Sonntag mit einem Gottesdienst als neuer Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Kreuztal und im Evangelischen Kirchenkreis Siegen vorgestellt. Der 60-Jährige war zuletzt Gemeindepfarrer in Gelsenkirchen und wird nun mit 50 Prozent seines Dienstumfangs Pfarrer Thies Friederichs in Kreuztal unterstützen. Mit weiteren 50 Prozent übernimmt er Vertretungs- und Springertätigkeiten im Kirchenkreis. Am Sonntag, 2. Oktober, wird er um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kreuzkirche, Martin-Luther-Straße 1 in Kreuztal, offiziell vorgestellt.

Aus dem Großstadtdschungel in den Freudenberger Wald

„Ich sage immer: Ich wohne jetzt da, wo andere Urlaub machen“, sagt Chaikowski. Mit seiner Frau Ute Riegas-Chaikowski, die leitende Theologin des diakonischen Trägers Friedenshort ist, lebt Chaikowski in Freudenberg und genießt den kurzen Weg in den Wald, der zu Spaziergängen mit dem Familienhund und Wanderungen einlädt. „Das sind andere Lebensqualitäten als im Großstadtdschungel“, sagt der Theologe. An die längeren Wegstrecken müsse er sich dagegen nach der Zeit im Ballungsgebiet noch gewöhnen. Geboren und aufgewachsen ist Andreas Chaikowski in Wanne-Eickel und absolvierte sein Vikariat in Dortmund. Er war Gemeindepfarrer in Lüdgendortmund, Bochum-Wattenscheid und in den vergangenen zehn Jahren in Gelsenkirchen, wo er die Vereinigung von drei Kirchengemeinden zur rund 14.000 Gemeindeglieder umfassenden Emmaus-Kirchengemeinde mitgestaltete. 2020 trat seine Frau die Stelle im Friedenshort an. Nach dem Abitur des jüngsten Sohnes in diesem Sommer zog Chaikowski mit ihm nun ebenfalls ins Siegerland. Die beiden älteren Töchter und zwei Enkel leben in Norddeutschland und im Ruhrgebiet.

Die Menschen bei Veränderungen mitnehmen

Am Pfarrberuf schätze er die Arbeit mit den verschiedensten Menschen aller Altersstufen, berichtet der Pastor. „Bei den Taufen geht es los und reicht bis zur Beerdigung – und dazwischen gibt es ganz viele Begegnungsmöglichkeiten.“ Besonders wichtig seien ihm daneben immer die Vorbereitung und Feier des sonntäglichen Gottesdienstes. Als große Aufgabe für die Zukunft sieht es Chaikowski, als Kirchengemeinde den Kontakt die Menschen der mittleren Generation zwischen 30 und 50 Jahren zu halten. Aus Gelsenkirchen kenne er auch die Herausforderungen, Menschen vor Ort bei Veränderungsprozessen mitzunehmen, die etwa eine Vereinigung mit sich bringt. „Es ist eine spannende Aufgabe, Lösungen zu finden, mit denen alle Beteiligten gut leben können.“ In Kreuztal wird er diese Erfahrungen einbringen können: Die vier Kirchengemeinden Buschhütten, Ferndorf, Kreuztal und Krombach planen einen Zusammenschluss zum Jahr 2024.

Die Fußball-Leidenschaft bleibt

Bei aller Zuneigung zur neuen Heimat wird es Chaikowski an den Wochenenden in Zukunft regelmäßig zurück nach Gelsenkirchen ziehen. Der Fan des FC Schalke 04 und sein Sohn haben weiterhin eine Dauerkarte. „Natürlich klappt es nicht immer, allein dienstlich nicht“, sagt der Pfarrer. „Aber wenn es passt, dann fahren wir gern ins Stadion.“

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