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Ev. Kirchenkreis Siegen - Nachrichten

Corona-Virus: Aktuelle Informationen
zu Gottesdiensten, Kitas und Beratungsdiensten

17.03.2020 11:00

Angesichts der Corona-Pandemie gelten im Evangelischen Kirchenkreis Siegen ab sofort verschärfte Sicherheitsmaßnahmen. Wegen neuer behördlicher Anordnungen kann sich die Lage ständig ändern. Darüber informieren wir laufend an dieser Stelle. "Zwischen leichtfertiger Gedankenlosigkeit und angstbesetzter Überreaktion vertrauen wir darauf, dass uns der Geist Gottes seine nicht nachlassende Kraft schenkt, einen liebend-rücksichtsvollen Blick auf die Menschen und die Besonnenheit, um das im Augenblick Notwendige zu tun", sagt Superintendent Peter-Thomas Stuberg.

 

Gottesdienste und Veranstaltungen: Sämtliche Gottesdienste aller Kirchengemeinden müssen mindestens bis zum 19. April abgesagt werden. Gleiches gilt für alle anderen Veranstaltungen der Gemeinden und kreiskirchlichen Einrichtungen. Darunter fallen auch die Jugendarbeit und Erwachsenenbildung. Trauerfeiern müssen nach unserer Überzeugung wenigstens in kleinem Rahmen ermöglicht werden, damit Trauernde würdig Abschied von ihren Verstorbenen nehmen können. Hierzu verhandelt die Evangelische Kirche von Westfalen zurzeit mit dem Land Nordrhein-Westfalen über eine rechtliche Regelung, die den Kommunen einen Rahmen für generelle Ausnahmegenehmigungen für Trauergottesdienste und Beisetzungen schaffen soll.

 

Alternativangebote: Die Pfarrer sind in seelsorglichen Belangen selbstverständlich weiterhin telefonisch und per Mail ansprechbar. Der Kirchenkreis und und viele Kirchengemeinden bieten Alternativen für ausfallende Gottesdienste an, etwa im Internet und den Sozialen Netzwerken. Zudem öffnen einige Gemeinden ihre Kirchen zu den üblichen Gottesdienstzeiten, um einzelnen Menschen einen Raum für stilles Gebet zu bieten.

 

Kindertageseinrichtungen: Sämtliche Kindertageseinrichtungen des Evangelischen Kirchenkreises Siegen sind zurzeit geschlossen. Für Kinder, deren Eltern als Schlüsselpersonen gelten, weil sie in Kritischer Infrastruktur beschäftigt sind, bieten alle Kitas eine Notbetreuung an. Welche Berufsgruppen das betrifft, geht aus folgender Aufzählung des NRW-Familienministeriums hervor. Fragen und Antworten des Ministeriums dazu finden Sie hier. Seit Montag, 23. März, haben Kinder einen Betreuungsanspruch, wenn alle vier folgenden Voraussetzungen zutreffen:

  1. mindestens ein Elternteil ist Schlüsselperson,
  2. der Arbeitgeber bescheinigt die Unabkömmlichkeit (Download der Bescheinigung),
  3. es ist keine anderweitige Betreuung der Kinder möglich
  4. die Schlüsselperson selbst oder ihre Kinder weisen keine Krankheitssymptome auf, stehen wissentlich in keinem Kontakt zu infizierten Personen und haben sich nicht in einem Gebiet aufgehalten, dass durch das Robert-Koch-Institut (RKi) aktuell als Risikogebiet eingestuft wurde

Eltern, die neue Bedarfe haben, werden gebeten, sich direkt mit der Einrichtung in Verbindung zu setzen oder sich unter 0271/5004-210 zu melden. Weitere Informationen beim Kita-Referat hier.

 

Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle (EFL): Die Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle des Kirchenkreises hat bis zum 19. April ein Betretungsverbot, jedoch bietet sie telefonische Beratungen an. Dies gilt natürlich auch für die Schwangerschaftskonfliktberatung und für Neuanmeldungen. Ausgenommen von dieser Regelung sind Paar- und Familienberatungen. Diese sind telefonisch leider nicht möglich. Die wöchentliche Offene Sprechstunde (mittwochs 08:15 - 11:30 Uhr) bleibt auch bestehen - wenngleich telefonisch. Rufen Sie im Bedarfsfall einfach an: 0271/250 280.

 

Telefonseelsorge: Die Telefonseelsorge ist weiterhin für Sie erreichbar unter 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222 sowie per Mail und Chat über www.telefonseelsorge.de.


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