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Das Sekretariat des Schulreferats bleibt vom 23. Sept. ab 14.00 Uhr bis zum 27. Sept. geschlossen.

Fortbildungsangebote


Kicker, Kämpfer, Legenden - Juden im deutschen Fußball

Ausstellung in der Ev. Stadtkirche Bad Laasphe

Veranstalter: Ev. Kirchengemeinde Bad Laasphe
Termin: 13.09.2021 – 03.10.2021

Ort: Ev. Stadtkirche Bad Laasphe

Eröffnungsvortrag mit Diakon Klaus Schultz am 14.09.2021 um 19 Uhr (Ev. Stadtkirche Bad Laasphe)

Besuchsmöglichkeit während der „Offenen Kirche“: dienstags-donnerstags 10-16 Uhr; Gruppen und Schulklassen nach Vereinbarung

Interessierte Schulklassen oder Gruppen können sich für eine Terminabsprache bei Pfarrer Post melden:

Ev. Kirchengemeinde Bad Laasphe

Pfr. Steffen Post

Max-Präger-Weg 10

57334 Bad Laasphe

02752/507647

Den Namen des Weltmeister-Bundestrainers Sepp Herberger kennen heute immer noch viele Menschen. Den Namen des Fußballers Gottfried Fuchs nicht. Dabei nannte ihn Sepp Herberger „mein Idol“ oder auch den „Franz Beckenbauer meiner Jugendzeit“. Bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm schoss jener Gottfried Fuchs in einem Spiel gegen Russland zehn Tore, ein Rekord, der bis heute steht. Gottfried Fuchs war Mittelstürmer - und er war Jude. Genau wie der Nationalspieler Julius Hirsch, der Münchener Meister-Trainer Richard Kohn, der Bayern-Vereinspräsident Kurt Landauer und Walther Bensemann, der 1900 an der Gründung des Deutschen Fußballbundes beteiligt war und 1920 die Fußball-Zeitung „Der Kicker“ aus der Taufe hob.

An all diese in der Nazi-Zeit verschütteten und danach kaum wieder zu Tage geförderten Fakten erinnert die Ausstellung „Kicker, Kämpfer und Legenden - Juden im deutschen Fußball“, die vom Centrum Judaicum in Berlin verantwortet und von der Evangelischen Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau an Interessierte verliehen wird. Von Montag, 13. September, bis Sonntag, 3. Oktober, ist die Ausstellung während der Offene-Kirche-Zeiten in der Stadtkirche Bad Laasphe immer zu sehen: dienstags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr, sonntags von 14 bis 17 Uhr. Zusätzlich können für Gruppen und Schulklassen unter Tel. (02752) 507647 mit Pfarrer Steffen Post von der veranstaltenden Evangelischen Kirchengemeinde Bad Laasphe Besuchs-Termine vereinbart werden.

Zur offiziellen Eröffnung der Ausstellung hält Diakon Klaus Schultz von der Versöhnungskirche Dachau am Dienstag, 14. September, ab 19 Uhr einen Vortrag in der Laaspher Stadtkirche. Der Eintritt ist frei, es gilt die 3G-Regel. Außerdem wird der Vortrag in einem Zoom-Meeting übertragen, so dass man sich auch von zuhause zuschalten kann.

 


Einführung in die Gestaltungsaufgabe (Abitur 2023)

Termin: Donnerstag, 30.09.2021 von 15:00 – 18:00 Uhr

Ort: Ev. Gymnasium, Christoph-Friedrich-Baehrens Straße, 58540 Meinerzhagen

Leitung: Janine Bartsch, Bezirksregierung Arnsberg, und Katharina Thimm, Schulreferentin Kirchenkreise Lüdenscheid-Plettenberg und Iserlohn

Referentin: Stephanie Albrecht, Fachleiterin ev. Religion Hagen und Fachberaterin der Bezirksregierung Arnsberg

Zielgruppe: Lehrer:innen Sek. II

Weitere Informationen: Gabriele Meyer zu Hörste, Tel. 0271 5004 285 oder Mail: g.meyer-zu-hoerste@kirchenkreis-siegen.de

Die Gestaltungsaufgabe (Aufgabentyp III) für das Fach Ev. Religionslehre ist im Frühjahr diesen Jahres implementiert worden. Wirksam wird dieser interessante und anspruchsvolle Aufgabentyp zum Abitur 2023. Mit Beginn des neuen Schuljahres müssen die Kurse der EF und Q1 auf die Gestaltungsaufgabe vorbereitet werden.

Ziel dieses Workshops ist es, die Vorgaben für den Aufgabentyp III einzuführen und ausgeführte Beispielaufgaben kennenzulernen und zu analysieren. Der Schwerpunkt soll auf der Entwicklung klausurrelevanter Gestaltungsaufgaben liegen, die sich an den geplanten Unterrichtsvorgaben und Kompetenzen für die Oberstufe orientieren.


 

1700 Jahre Judentum in Deutschland. Was sollen Schüler*innen darüber lernen?

Veranstalter: PI Villigst
Termin: 5. Oktober 2021, 9.30 – 17.00 Uhr
Ort: Jüdische Gemeinde Gelsenkirchen
Leitung: Ursula August, Gerda E.H. Koch, Holm Schüler, Marco Sorg
Anmeldung: über das PI Villigst, https://www.veranstaltungen-ekvw.de/rueckmeldeformular23-797276

Sie können sich abweichend vom in der Einladung genannten Termin auch noch bis zum 24. September anmelden.

Mindestens 1700 Jahre Geschichte von Jüd*innen und Christ*innen in Deutschland: Wir erinnern an den Reichtum des Miteinanders und an die Grausamkeiten der Shoa, wir erleben eine Gesellschaft mit einem lebendigen Judentum und mit einem Antisemitismus, der uns alle bedroht.
Unsere Schulen sind Orte, um die Erinnerung wach zu halten, um Aufmerksamkeit zu schärfen, um ein Zusammenleben in Respekt und Solidarität zu gestalten. Das alles können wir gemeinsam mit dem Judentum und an seiner Geschichte und Gegenwart lernen.

Mit dieser ersten christlich-jüdischen Lehrer*innenfortbildung begründen wir eine Veranstaltungsreihe, die in den nächsten Jahren fortgesetzt wird. Es erwarten Sie ein Grußwort vom Verein „321-2021“ und Antworten auf unsere Tagungsfrage von jüdischer und christlicher Seite. In Workshops erhalten Sie Anregungen dazu, wie die Plakataktion zum Festjahr beziehungsweise im Unterricht eingesetzt werden kann, worauf es bei einem Judentum-sensiblen christlichen Religionsunterricht ankommt und was es mit der Aktion „Meet a Jew“ des Zentralrats der Juden auf sich hat.

Das alles findet in den Räumlichkeiten der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen statt, in deren Leben wir einen Einblick bekommen.


Was hat Antisemitismus mit dem Islam zu tun?

Migrationsgeschichte - Religion - Schulalltag

Veranstalter:innen: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland, Verein für Soziale Arbeit und Kultur Südwestfalen/Integrationsagentur Servicestelle, Integrationsagentur der AWO Siegen-Wittgenstein/Olpe und Wegweiser-gemeinsam gegen Islamismus Siegen-Wittgenstein und Olpe.
Termin: Mittwoch, 06. Oktober 2021, 13.30 bis ca. 18.30 Uhr
Ort: Gemeindehaus der Ev. Martini-Kirchengemeinde, St.-Johann-Str. 7, 57074 Siegen
Teilnehmer:innenbeitrag: 10 €
Anmeldung erforderlich bei der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland unter: cjz.siegen@t-online.de

Anhand von drei Kurzvorträgen mit anschließenden Praxisphasen (Erfahrungsaustausch, Ideenfindung,
usw.) setzen sich die Teilnehmenden mit dem Thema „Was hat Antisemitismus mit dem Islam zu tun?“
auseinander.
1. Vortrag: Was ist Antisemitismus, wer ist antisemitisch? Grundlagen für den Alltag
2. Vortrag: Antisemitismus im Feld des Islamismus
3. Vortrag: Die Bewegung „Graue Wölfe“ als rechtsnationalistisches Beispiel

Die Fortbildung findet nur statt, wenn sie als Präsenzveranstaltung angeboten werden kann.

 


 

Interaktiv und gruppendynamisch
Arbeiten und lernen mit gruppendynamischen Spielen

Termin: Donnerstag, 07.10.2021; 16:30 – 19:00 Uhr QR-Code des Termins

Ort: Haus der Kirche, Burgstr. 21, 57072 Siegen
(Raum U1 im Kreiskirchenamt)

Leitung: Matthias Elsermann

Zielgruppe: Lehrer:innen aller Schulformen

Anmeldung: Gabriele Meyer zu Hörste, Tel. 0271 5004 285 oder Mail: g.meyer-zu-hoerste@kirchenkreis-siegen.de

In der Mediothek stehen neu gruppendynamische Spiele zur Ausleihe, die sich in vielfältiger Weise einsetzen lassen.
In dieser Fortbildung wollen wir zum einen diese Spiele gemeinsam ausprobieren. Zum anderen werden wir uns über Einsatzmöglichkeiten austauschen.Interaktives Lernen

Diese Spiele können auch genutzt werden, um an biblische Texte oder religiöse Themen heranzuführen.
Die Fortbildung wird eine spielerisch-kreative Form haben und vielleicht auch zu überraschenden Entdeckungen führen.

Für die Veranstaltung gilt nach derzeitigem Stand die 3G-Regel.


 

Bildstörungen: Anders erzählen

Biblische Erzählungen aus antisemitismuskritischer Perspektive

NARRT-Fachtagung

Veranstalter: Netzwerk antisemitismus- und rassismuskritischer Religionspädagogik und Theologie (narrt)

Termin: 11.-13. Oktober 2021

Ort: Johanniter Gästehaus Münster

Leitung: Dr. Juliane Ta Van (Comenius Institut, narrt) und andere

Zielgruppe: Multiplikator*innen in kirchlichen, schulischen und universitären Kontexten

Wie können christliche Kernnarrative aus antisemitismuskritischer Perspektive neu und anders erzählt werden?

Unter dem Motto „Anders erzählen“ widmet sich die diesjährige Tagung des Netzwerks antisemitismus- und rassismuskritische Religionspädagogik und Theologie (narrt) dieser Frage. Viele zentrale biblische Erzählungen bergen eine Schattenseite, weil sie Teil antijüdischer Traditionen geworden sind. Wo Menschen die Bibel lesen und auslegen, lernen sie oft Negatives mit Pharisäern, Hohepriestern, Synagogen, Gesetz und Geld zu assoziieren. Im Rahmen der Tagung werden diese Geschichten gemeinsam so erzählbar gemacht, dass diese Verzerrungen konstruktiv aufgelöst werden. 

Weitere Informationen erhalten Sie hier und im beigefügten Programm.

 


Zertifikatskurs für das Fach Evangelische Religionslehre für Lehrerinnen und Lehrer in der Primarstufe und in der Sekundarstufe I

Das Pädagogische Institut führt in Zusammenarbeit mit den Schulreferaten und der Lippischen Kirche einen Zertifikatskurs für die Erteilung von Evangelischer Religionslehre durch.

Der Zertifikatskurs ist eine Qualifikationserweiterung für Lehrerinnen und Lehrer in der Primarstufe und in der Sekundarstufe I, die das Fach Evangelische Religionslehre unterrichten bzw. unterrichten möchten, hierfür aber keine Lehrbefähigung haben. Mit dem Zertifikatskurs erwerben Sie die fachliche Voraussetzung für die Erteilung der kirchlichen Unterrichtserlaubnis (Vokation) und damit die Berechtigung, Religionsunterricht zu erteilen – nicht aber die staatliche Facultas.
Der Kurs erstreckt sich über ein Schuljahr und umfasst 320 Unterrichtsstunden (verteilt auf regionale Studienzirkel und Blockseminare im Pädagogischen Institut in Villigst).
Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Unterrichtsentlastung von 4 (Primarstufe) bzw. 5 Wochenstunden (Sek.I).

Die Zertifikatskurse werden durchgeführt vom Pädagogischen Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen in Zusammenarbeit mit den kreiskirchlichen Schulreferaten.

Weitere Informationen erhalten Sie im Schulreferat des Kirchenkreises Siegen bzw. beim Pädagogischen Institut in Villigst.

Anmeldungen nimmt das Pädagogische Institut in Villigst (Tel. 02304-755-169) entgegen.