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Angebote für SchiLF-Veranstaltungen
Schwierige Gespräche in der Schule
Für viele Lehrerinnen und Lehrer gehören Beratungsgespräche zum pädagogischen Alltagshandeln in der Schule. Ob im Unterricht, in der Pause zwischen „Tür und Angel“ oder zu besonders vereinbarten Gesprächsterminen wird Beratung als Hilfe zur Problemlösung bei der Entscheidungsfindung oder bei Lebenskrisen gefordert. Solche Gespräche mit Schülerinnen und Schülern können von kurzfristiger Intervention bis zu längerfristiger Begleitung dauern. Die Allgegenwart von Problemen, Konflikten und Krisen fragt nicht danach, ob der/die einzelne Pädagoge/Pädagogin eine Beratungsausbildung gemacht hat. Häufig spüren Lehrer und Lehrerinnen ihre Grenzen bei der Gesprächsführung, weil sie auch in ihrer Ausbildung für solche Beratungssituationen nicht genügend vorbereitet wurden. Der zunehmende Beratungsbedarf im schulischen Alltag setzt aber Beratungskompetenz immer mehr voraus. In dieser SchiLF-Veranstaltung werden anhand von konkreten Situationen und Gesprächen exemplarische Unterrichtsstörungen und Konfliktsituationen bearbeitet. Dabei werden Elemente und Rahmenbedingungen für eine professionelle Beratungssituation mit Hilfe des gestaltberaterischen Ansatzes entwickelt.
Kontakt: Evelyne Dzaak Tel. 0271-2502841/-42 E-Mail: schulreferat@kka-siegen.de
Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen und -stufen
Ressourcenorientiertes Arbeiten und professionelle Selbstfürsorge im pädagogischen Alltag
Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen stellt immer höhere Anforderungen an die pädagogischen und sozialen Fähigkeiten von Lehrern und Lehrerinnen. Unterschiedliche Lernvoraussetzungen und kulturelle Lebenshintergründe, mangelnde soziale Kompetenzen, fehlende erzieherische Unterstützung durch Eltern, unkontrollierter Umgang mit Medien...Manchmal kommen wir an Grenzen unserer persönlichen Belastbarkeit und verlieren unsere innere Balance. Wie kann ich Stress vermeiden, Anforderungen reduzieren, sinnvoll planen und strukturieren, um so Bedingungen für den Erziehungsalltag zu schaffen, die meine eigene Professionalität festigen und erweitern und mein emotionales Gleichgewicht wiederherstellen bzw. erhalten. Die SchiLF-Veranstaltung zeigt Möglichkeiten auf, wie wir im pädagogischen Alltag gut für uns sorgen können, ohne den Kontakt zu den anderen zu vernachlässigen, wie wir Entlastungen für uns schaffen können, wie wir eigene Bedürfnisse wahrnehmen lernen und wie wir lernen können uns abzugrenzen und unsere Rolle und unseren Auftrag in der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen zu klären. Grundlage dieser SchiLF-Veranstaltung ist im Anschluss an eine theoretische Einführung schwerpunktmäßig die Arbeit an konkreten Beispielen aus dem beruflichen Alltag unter Berücksichtigung des gestaltberaterischen Ansatzes.
Kontakt: Evelyne Dzaak Tel. 0271-2502841/-42 E-Mail: schulreferat@kka-siegen.de Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen und -stufen
Schwierige Situationen in der pädagogischen Praxis. Wie gehe ich damit um...?
Schwierige Situationen mit Schülerinnen und Schüler gehören zum Alltag von Pädagoginnen und Pädagogen. Viele fragen, was soll ich tun, wenn Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen für andere unerträglich werden, wenn mangelnde Disziplin oder aggressives Verhalten mich als Lehrerin/Lehrer an die Grenzen meiner persönlichen Belastbarkeit bringen oder wenn ich das Verhalten einer Schülerin/eines Schülers nicht verstehe, weil mir der kulturelle Hintergrund nicht vertraut ist. Schwieriges Verhalten von Schülerinnen/Schülern hat –wie jedes menschliche Verhalten- Ursachen und verfolgt ganz bestimmte Ziele. Es ist also, wenn man genau hinschaut, ein durchaus sinnvolles Verhalten. Häufig teilen Kinder und Jugendliche auf diese für uns störende Weise ihre Nöte mit, wollen auf sich und ihre Probleme aufmerksam machen. Dieses Seminar soll zum Perspektivwechsel Mut machen, nämlich den Konflikt und die Störung als etwas Positives zu betrachten, sie als ein wichtiges Signal dafür zu deuten, dass etwas nicht stimmt und verändert werden muss. An konkreten Beispielen wollen wir den gestaltberaterischen Ansatz kennen lernen und damit exemplarische Unterrichtsstörungen und Konfliktsituationen aus unserem Schulalltag bearbeiten.
Kontakt: Evelyne Dzaak Tel. 0271-2502841/-42 E-Mail: schulreferat@kka-siegen.de Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen und -stufen
Rollenkonflikte im schulischen Alltag. Das Rollenverständnis von Lehrerinnen und Lehrern
Der Lehrer/die Lehrerin als Wissensvermittler, Fachvertreter, Organisator von Lernprozessen, Moderator, Repräsentant von Allgemeinbildung, Anwalt gesellschaftlicher Ansprüche, Erzieher, Berater, Therapeut, Sozialpädagoge, Animateur, mütterlicher/väterlicher Freund etc. Der Beruf des Lehrers/der Lehrerin befindet sich gegenwärtig stärker als früher inmitten verschiedener Erwartungsträger. Je nachdem aus welcher Perspektive man mit dem Lehrerberuf zu tun hat, entstehen unterschiedliche Anforderungen. Die unterschiedlichen Anforderungsperspektiven machen es dem einzelnen Lehrer/der einzelnen Lehrerin nicht leicht „seine/ihre Rolle“ zu finden. Rollenkonflikte sind dabei „vorprogrammiert“, da diese Erwartungen sich nicht selten widersprechen und unvereinbar sind. Der immerwährende Erwartungsdruck und die damit verbundenen Rollenkonflikte zehren an den Kräften des einzelnen Lehrers/der Lehrerin. Solche Rollenkonflikte können Folgen haben: Überforderung, Angst vor Versagen und vor Konflikten, Ohnmacht, die ständige Befürchtung, nicht allen gerecht zu werden. In dieser SchiLF-Veranstaltung werden wir uns mit den unterschiedlichen Rollenanforderungen von Lehrern und Lehrerinnen beschäftigen und lernen, einen konstruktiven und gesundheitserhaltenden Umgang mit den daraus entstehenden Konflikten zu finden. Anhand von Beispielen aus dem pädagogischen Alltag der Teilnehmenden werden wir zeigen, wie Rollensicherheit im Verhältnis zu den Schülern, zu den Eltern, zu den Kollegen oder der Schulleitung und eine professionelle Abgrenzung zur Entlastung und zu einer zunehmend befriedigenderen Ausübung des Lehrerberufs beitragen kann
Kontakt: Evelyne Dzaak Tel. 0271-2502841/-42 E-Mail: schulreferat@kka-siegen.de Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen und -stufen
„Ich kann dich nicht ausstehen...“ Vorstellung eines Projekts „Soziales Kompetenztraining mit Kindern und Jugendlichen“ und Möglichkeiten der Umsetzung für die schulische Arbeit
Das Schulreferat führt ein soziales Kompetenztraining durch mit dem Ziel der Verbesserung und Intensivierung individueller sozialer Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen. In diesem Projekt wird das Selbstwertgefühl des Einzelnen gezielt gestärkt, geeignete Strategien zur Konfliktlösung werden gemeinsam entwickelt und eine positive Gruppendynamik wird aufgebaut. Kinder und Jugendliche, die ihre sozialen Kompetenzen vertiefen und erweitern wollen, werden in Kleinstgruppen und Einzelarbeit unter pädagogisch-therapeutischer Leitung dabei unterstützt, an ihren speziellen Bedürfnissen und Schwierigkeiten zu arbeiten und das eigene Verhaltensrepertoire zu verändern bzw. zu erweitern. Die jeweiligen Klassenlehrer/-lehrerinnen und die Eltern werden an diesem Konzept beteiligt und sind wichtige Ansprechpartner für Veränderungsprozesse. In dieser SchiLF-Veranstaltung werden wir einzelne Elemente des Projekts vorstellen, die auch in der Schule umsetzbar sind. Wir werden außerdem veränderte Perspektiven im Umgang mit sozialen Auffälligkeiten aufzeigen, die auch neue Möglichkeiten und Veränderungen für den eigenen Unterricht eröffnen können.
Kontakt: Evelyne Dzaak Tel. 0271-2502841/-42 E-Mail: schulreferat@kka-siegen.de Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer an Grund-/Förderschulen und der Sekundarstufe I
Bausteine für eine gelungene Kommunikation in schulischen Gesprächen
Gespräche mit Schülerinnen und Schülern, Eltern, Kolleginnen und Kollegen sind ein wesentlicher Teil der Arbeit im Rahmen des pädagogischen Alltags. Manchmal hinterlassen Gespräche ein ungutes Gefühl – besonders dann, wenn es um Problemlösungen, Entscheidungsfindungen oder Lebenskrisen geht. Woran liegt das und was passiert eigentlich, wenn zwei oder mehrere Menschen miteinander reden? Was trägt mein eigener Lebenshintergrund zum Gelingen oder Misslingen einer verbalen Interaktion bei? Welche Kriterien unterstützen bzw. erschweren eine gelungene Kommunikation? Welche Anforderungen sollte ein professionelles Gesprächsverhalten erfüllen? In dieser SchiLF-Veranstaltung werden wir diesen Fragen nachgehen und dabei Grundlagen und Regeln für eine erfolgreiche Kommunikation kennen lernen bzw. vertiefen. Anhand von konkreten Situationen aus dem beruflichen Alltag stellen wir mit Hilfe des gestaltberaterischen Ansatzes veränderte Perspektiven für die tägliche Kommunikationspraxis vor und üben diese gemeinsam erarbeiteten Handlungs- und Gesprächsmöglichkeiten anhand von praktischen Beispielen ein.
Kontakt: Evelyne Dzaak Tel. 0271-2502841/-42 E-Mail: schulreferat@kka-siegen.de Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen und -stufen
Die Klasse und der Lehrer/die Lehrerin. Supervisorische Bearbeitung konfliktreicher Klassensituationen
Der Umgang mit Konflikten in einer Schulklasse ist Teil der täglichen Arbeit von Lehrerinnen und Lehrern. Bestimmte Verhaltensweisen und Umgangsformen in einer Klasse können die soziale Grundlage für die Klassengemeinschaft bzw. das Lehrer-Schüler-Verhältnis nachhaltig stören. In dieser SchiLF-Veranstaltung erhalten Lehrer und Lehrerinnen die Möglichkeit, das Konfliktgeschehen aus einer veränderten Perspektive zu betrachten und dadurch einen erweiterten Blick auf wichtige Fragen und Aspekte zu bekommen, wie z.B.: Welche ungeschriebenen Gesetze wirken in der Klasse? Wer nimmt welche Rollen im Konflikt ein? Welche unbewussten Beweggründe liegen dem Verhalten der Schü- lerinnen und Schüler zugrunde? Welche Regeln bzw. verbindlichen Vereinbarungen können getrof- fen werden? Wie kann ich als Lehrer/Lehrerin das eigene Wahrnehmungsverhal- ten professionell schulen und durch empathische frühzeitige Inter- vention Regelverletzungen rechtzeitig vermeiden? Wie vermeide ich als Lehrer/Lehrerin Machtkämpfe? Wie ziehe ich als Lehrer/Lehrerin klare Grenzen?
Anhand von konkreten Beispielen aus dem pädagogischen Alltag werden in diesem Seminar neue Umgehensweisen mit konfliktreichen Klassensituationen erarbeitet und anschließend reflektiert. Grundlage der pädagogischen Arbeit ist der gestaltberaterische Ansatz.
Kontakt: Evelyne Dzaak Tel. 0271-2502841/-42 E-Mail: schulreferat@kka-siegen.de
Körperrhetorik – Möglichkeiten der Körpersprache im Unterricht. Sprachliche und körperliche Ausdrucksfähigkeit als Grundlage pädagogischen Handelns
Pädagogischer Alltag basiert in erster Linie auf Kommunikation. Nicht nur verbal, sondern auch mit seinem Körper produziert der Lehrer/die Lehrerin eine Sprache, die die Schüler und Schülerinnen verstehen lernen müssen, um erfolgreich durch den Schulalltag zu kommen. Umgekehrt ist es für den Lehrer/die Lehrerin hilfreich, wenn er/sie die Körpersprache der Schüler und Schülerinnen entschlüsseln kann. So sind stimmige verbale und körpersprachliche Fertigkeiten für jeden Unterrichtenden von unschätzbarem Wert. Einsatz von Gestik, Körperhaltung, Gesichtsausdruck und Tonfall der Stimme sind genauso bedeutsam wie eine präzise Formulierung dessen, was ich wirklich mitteilen will. Wie leicht entstehen Missverständnisse u.a. auch durch unterschiedliche kulturelle Lebenshintergründe. Gerade in der Schule ist es daher wichtig, um die Bedeutung der verbalen und nonverbalen Signale zu wissen. An praktischen Beispielen aus unserem pädagogischen Alltag werden wir in diesem Seminar die Elemente der Körpersprache und die Auswirkungen verbalen Ausdrucks kennen lernen mit dem Ziel, sie bewusster im Unterricht einzusetzen, um so die Beziehung zu den Schülern und Schülerinnen und deren Lernerfolg zu verbessern.
Kontakt: Evelyne Dzaak Tel. 0271-2502841/-42 E-Mail: schulreferat@kka-siegen.de Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen und -stufen
Grundausbildung in Gestaltberatung
Das Schulreferat bietet eine ca. eineinhalbjährige Grundausbildung in Gestaltberatung an, die mit einem Zertifikat abschließt. Die Ausbildung hat zum Ziel, die Beratungskompetenz der Teilnehmer/Teilnehmerinnen zu erweitern. Dabei versucht Gestaltberatung den ganzen Menschen mit seiner individuellen Sozialisation, mit seinem Verstand, Gefühl und Körper und dem jeweiligen sozialen und gesellschaftlichen Umfeld wahrzunehmen und zu integrieren. In diesen Prozess ist die/der Beratende mit ihrer/seiner ganzen Person einbezogen. Das Ganze präzisiert sich jeweils in wechselnden Gestalten aus einem oft sehr komplexen Lebenshintergrund heraus. „Gestalt“ ist das, was offensichtlich ist, was gerade jetzt wichtig ist und angeschaut und bearbeitet werden muss, bevor anderes wichtig werden kann; was zu klären ist, um Klarheit zu schaffen; was jetzt verändert werden muss, um persönliches Wachstum zu fördern; woran ich jetzt nicht vorbeikomme, wenn ich weiterkommen will. Die Gestaltberatung ermöglicht, begleitet und unterstützt diesen Prozess der Gestaltfindung.
Inhalte der Grundausbildung sind: Grundkenntnisse in Gestaltberatung und Selbsterfahrung: Reflexion der eigenen Beratungserfahrungen durch Bearbeiten von Gesprächsprotokollen; Einüben von Gestaltberatung an einzelnen Gesprächssequenzen; Selbsterfahrung-Bewusstmachung und Bearbeitung von eigenen Anteilen im Beratungsprozess; Einführung in eine praxisrelevante Gestalttheorie.
Die Grundausbildung umfasst insgesamt 320 Lehrstunden á 45 Minuten in Wochenendblöcken (von Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag) und Wochenseminaren (von Montag bis Freitag) in der unterrichtsfreien Zeit. Ein Aufbaukurs zur weiteren Beratungsqualifikation kann sich anschließen. Ebenfalls ein Qualifizierungskurs zum Gestalttherapeuten/Gestalttherapeutin, der zur Überprüfung beim Gesundheitsamt zur Erlangung der Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz (Gestalttherapie) vorbereitet.
Kursgebühren: Sie betragen für die Wochenendblöcke 180,--€ und für die Wochenseminare 300,--€ (für auswärtige Teilnehmer/Teilnehmerinnen kommen Übernachtungskosten hinzu))
Kursleitung: Evelyne Dzaak, Pfarrerin und Gestalttherapeutin (HPG)/Supervision Regine Viehmann, Sonderpädagogin/Gestalttherapeutin (HPG)/ Supervision
Überblick über die gesamte Gestaltausbildung beim Schulreferat des Kirchenkreises Siegen
I.Phase: Grundkurs
Dauer: 320 Lehrstunden á 45 Minuten Lerninhalte: Grundkenntnisse in Gestaltberatung und Selbsterfahrung
II.Phase: Aufbaukurs
Dauer: 320 Lehrstunden á 45 Minuten plus Supervisionstermine Lerninhalte: Erweiterung der Be- ratungskompetenz und Intensivierung der eigenen Beratungspraxis; begleitende Supervision (obligatorisch) und Lehrtherapie (fakultativ)
III.Phase: Qualifizierungskurs
Dauer: 320 Lehrstunden á 45 Minuten Voraussetzung: Teilnahme am Grund- und Aufbaukurs; eigene Lehrtherapie plus Einüben von Gestaltarbeit in Intensivgruppen; Triadenarbeit; Ergänzungsseminare Lerninhalte: Therapeutische Qualifikation/ Supervision und Vorbereitung zur Überprüf- ung beim Gesundheitsamt zur Erlangung der Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Psychotherapie nach dem Heilpraktiker- gesetz (Gestalttherapie) Gestalttherapieabschluss: 1.300 Lehrstunden á 45 Minuten (incl. Lehrtherapie, Praxis und Ergänz- ungsseminaren)
Ein Abschluss mit Zertifikat ist nach jeder Ausbildungsphase möglich!
Zertifikatskurs für das Fach Evangelische Religionslehre für Lehrerinnen und Lehrer in der Primarstufe und in der Sekundarstufe I
Das Pädagogische Institut führt in Zusammenarbeit mit den Schulreferaten und der Lippischen Kirche einen Zertifikatskurs für die Erteilung von Evangelischer Religionslehre durch. Der Zertifikatskurs ist eine Qualifikationserweiterung für Lehrerinnen und Lehrer in der Primarstufe und in der Sekundarstufe I, die das Fach Evangelische Religionslehre unterrichten bzw. unterrichten möchten, hierfür aber keine Lehrbefähigung haben. Mit dem Zertifikatskurs erwerben Sie die fachliche Voraussetzung für die Erteilung der kirchlichen Unterrichtserlaubnis (Vokation) und damit die Berechtigung, Religionsunterricht zu erteilen – nicht aber die staatliche Facultas. Der Kurs erstreckt sich über ein Schuljahr und umfasst 320 Unterrichtsstunden (verteilt auf regionale Studienzirkel und Blockseminare im Pädagogischen Institut in Villigst). Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Unterrichtsentlastung von 4 (Primarstufe) bzw. 5 Wochenstunden (Sek.I). Die Zertifikatskurse werden durchgeführt vom Pädagogischen Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen in Zusammenarbeit mit den kreiskirchlichen Schulreferaten. Weitere Informationen erhalten Sie im Schulreferat des Kirchenkreises Siegen bzw. beim Pädagogischen Institut in Villigst.
Anmeldungen nimmt das Pädagogische Institut in Villigst (Tel. 02304-755-169) entgegen.
Angebot der Supervision
Das Schulreferat bietet nach Rücksprache Einzel- und Gruppensupervision an. Nähere Informationen und Einzel-heiten erfragen Sie bitte im Sekretariat (Tel. 0271-2502841).
Schulinterne Lehrerfortbildungen
Das Schulreferat bietet auf Anfrage kollegiumsinterne Fortbildung zu verschiedenen Themen an.
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