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Kirchenladen "offenBar"

 


 

Kirchladen "offenBar"
Kölner Straße 8
57072 Siegen

Telefonnummer: 0271/2319836
Mail-Adresse lautet: offenBar@kirche-siegen.de
Ladenöffnungszeiten (Di–Fr, 14.00–17.00 Uhr, Sa, 10.00–13.00,
sowie den Wiedereintrittsmöglichkeiten in die Evang. Kirche (Do, 15.30–17.00 und Sa, 10.00 -13.00 Uhr)

 


 

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Fünf Jahre Kirchenladen Siegen



5 Jahre Kirchenladen Siegen
 

Seit fünf Jahren lädt der Kirchenladen Menschen ein zum Besuch der freundlich gestalteten Räume in der Fußgängerzone der Siegener Oberstadt. Am ersten März 2008 wagte ein Team von ehrenamtlich Mitarbeitenden, ein kirchliches Begegnungsangebot in einem Ladenlokal zu etablieren. Reiner Jung aus Kaan-Marienborn, Mitbegründer und einer der zurzeit 17 Ehrenamtlichen, hat nachgezählt. 12.500 Gäste haben den Laden an 1200 Öffnungstagen besucht. Besonders freuen sich die Mitarbeitenden über die 165 Kircheneintritte, die in den fünf Jahren von Pfarrerinnen und Pfarrern begleitet werden konnten.Pfarrer Raimar Leng, einer der Initiatoren der Einrichtung, erzählt in der kleinen Feierstunde am vergangenen Freitag (1.3.2013) von den Anfangsideen der Citykirchenarbeit in der Siegener Innenstadt. Eine Zufluchtsstätte in der getriebenen Gesellschaft soll der Kirchenladen sein. Leng: „Er ist Kirche bei den Menschen, überraschend und unaufdringlich, einfühlsam und gastfreundlich.“ Diese Eigenschaften drückte der Jazzgitarrist Werner Hucks eindrucksvoll musikalisch aus. Er faszinierte die Gäste mit alten kirchlichen Chorälen, aber auch mit selbst komponierten Stücken meisterhaft.

Mit ganz unterschiedlichen Wünschen und Vorstellungen betreten Menschen die Räumlichkeiten. „Ich suche den Gemeindebrief meiner Kirchengemeinde. Haben sie den?“ Mit solchen Worten kommen Menschen kurz zur Türe herein. Oder: „Seit meine Frau tot ist, freue ich mich, dass mir hier jemand zuhört.“ Reiner Jung kennt die unterschiedlichen Anliegen der Besucher. Manchmal ist es nur der Wunsch, die Toilette zu nutzen. Jetzt steht die Arbeit des Kirchenladens an einem Wendepunkt. Ältere Mitarbeitende wollen loslassen, gesucht werden neue jüngere Menschen, die Lust haben, sich in die Arbeit einzubringen.

Ins Gespräch kam Raimar Leng mit Superintendent Peter-Thomas Stuberg über sein immer noch neues Amt und seine ersten Eindrücke im Kirchenkreis Siegen. Er möchte, so Stuberg, der Kirche in der Öffentlichkeit ein Gesicht geben. Besonders läge es ihm an Kontakten zu Menschen, die das kirchliche Leben nicht gewohnt seien. Als Theologe sehe er es aber auch als seine Aufgabe, gemeinsam mit anderen für die Kirche einvernehmlich begehbare Wege in die Zukunft zu suchen und zu finden. Hierfür Zeit zu haben werde an manchen Tagen durch Verwaltungsarbeit erschwert. Ein Anruf zu Beginn eines Tages könne eine gesamte Tagesplanung zunichtemachen.
Eine schwierige Umgestaltung stehe bevor. In den nächsten Jahren müsse sich die Kirche von zu groß gewordenen Kleidern trennen. Und von dem, was überlastend geworden sei. Dazu gehörten Aufgaben ebenso wie Immobilien. Das Hauptamt werde zurückgehen; einiges könne womöglich durch ein gut ausgebildetes Ehrenamt fröhlich belebt werden.
Superintendent Peter-Thomas Stuberg dankte den ehrenamtlich Mitarbeitenden herzliche für ihr Engagement. Ob und wie lange der Kirchenkreis die Arbeit des Kirchenladens noch finanziell tragen kann, war eine der unbeantworteten Fragen des Abends. „Es gibt keine Arbeit im Kirchenkreis Siegen, die nicht auf dem Prüfstand steht“, so der leitende Theologe des Evangelischen Kirchenkreises. „Es ist aber derzeit nicht die Axt an die Arbeit des Kirchenladens gelegt.“ Der Standort des Kirchenladens werde allerdings nicht unkritisch bewertet. Die Oberstadt habe durch die City-Galerie Federn gelassen. Stuberg: „Das Leben der urbanen Bevölkerung findet in der Unterstadt statt.“ Belebung erhofft er sich durch den Einzug der Universität Siegen ins Untere Schloss. Darauf müsse auch der Kirchenladen reagieren mit entsprechenden Angeboten.
Der Kirchenladen in der Siegener Oberstadt hat dienstags bis freitags von 13–18 Uhr geöffnet und samstags von 10–13 Uhr. Samstags ist auch die Wiedereintrittsstelle besetzt, zudem donnerstags von 15.30–18 Uhr.
kp

Text zum Bild: (Foto Karlfried Petri)
Foto oben
In einer kleinen Feierstunde im Kirchenladen war Zeit zum Danke-sagen für die Arbeit der Ehrenamtlichen.

Pfarrer Raimar Leng im Gespräch mit Superintendent Peter-Thomas Stuberg.
 

Der Jazzgitarrist Werner Hucks sorgte für unterhaltsame Gitarrenklänge auf höchstem Niveau.
 

Superintendent Stuberg:

„Als Superintendent habe ich begleitend hinzusehen.“

 

„Perspektiven und Inhalte der kirchlichen Aufgaben sind zu prüfen.“

 

„In Zukunft wird es weniger Hauptamtlichkeit und mehr Ehrenamtlichkeit geben. Die Ehrenamtlichen müssen für ihre Aufgaben gut ausgebildet werden.“


 

 


Chile literarisch am „Internationalen Frauentag“

Viele Frauen und auch einige Männer ließen sich Anfang März in den Kirchenladen „OffenBar“ zu einer besonderen Lesung locken. Eingeladen hatte der Frauenausschuss des Ev. Kirchenkreises zu einem literarischen Abend am „Internationalen Frauentag“, bei dem das Land Chile und vor allem seine Dichterinnen und Schriftstellerinnen im Mittelpunkt standen. Chile war das Land des diesjährigen „Weltgebetstags der Frauen“, der in jedem Jahr Anfang März weltweit in Gottesdiensten begangen wird. „Weltgebetstag der Frauen und Internationaler Frauentag haben vieles gemeinsam“, so Pfarrerin Silke Panthöfer, „sie rücken die Situation von Frauen in einem Land ins Zentrum und wollen diese durch konkrete Hilfen und Projekte verbessern“. Die Veranstalterinnen riefen insbesondere Texte und Lieder ins Gedächtnis, die von „Brot und Rosen“ handeln: dem Kampf um das tägliche Lebensnotwendige, dem Ringen um Freiheit und Demokratie in einer Diktatur, aber auch von der Liebe und von der Schönheit des Landes Chile und seinem Reichtum.
Die gut 25 Besucherinnen und Besucher lernten Texte und Lieder chilenischen Autorinnen und Autoren wie Gabriela Mistral, Violetta Parra, Victor Jara, Pablo Neruda und Isabel Allende kennen. Hintergrundinformationen zu den einzelnen teilweise doch unbekannten Dichterinnen und Dichter und ihrem Kontext lieferten die Frauen des Ev. Kirchenkreises in einer kleinen Einführung jeweils mit. Mit Gabriela Mistral kommt beispielsweise eine Literaturnobelpreisträgerin aus Chile, die außerdem noch Lehrerin war und sich in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts in Lateinamerika für die Alphabethisierung der Frauen einsetzte. Der ein oder andere Text wurde auch auf Spanisch rezitiert und ließ an diesem Abend die Schönheit dieser Sprache aufblitzen. Besonders gelungen war nach Ansicht der Besucherinnen die Mischung aus Text und Musik, die den Abend sehr abwechslungsreich machte. Denn es wurden nicht nur Texte rezitiert, sondern auch Lieder der chilenischen Musiker Violetta Parra und Victor Jara zu Gehör gebracht, die während der Diktatur durch General Pinochet in den 1970er Jahren mit ihrer Musik die Widerstandsbewegung stärkten. Für einige Besucher und Besucherinnen war der Abend sicher auch eine Zeitreise in ihre eigene Vergangenheit. So manche Erinnerung an die Zeit der Chile-Solidaritätsbewegung in Deutschland – die auch in Siegen aktiv war– wurde wieder wach.

Text und Fotos: Silke Panthöfer

Chile-Literaturabend im Kirchenladen Bildunterschrift



Frauenausschussvorsitzende Gerhild Jung liest aus einem Roman von Isabel Allende

 

 

Eröffnung

Ein neuer Laden hat jetzt in der Siegener Oberstadt, Kölner Straße 8, eröffnet und bereichert die Einkaufsmeile mit einem Angebot besonderer Art. Nicht der Verkauf von Waren steht im Vordergrund, sondern die Begegnung von Menschen, das Gespräch und die Information. Mit dem Laden schreibt die evangelische Kirche im Siegerland ein neues Kapitel als Kirche in der Stadt.
Einen Tag vor der Eröffnung konnten geladene Gäste die neue ansprechend gestaltete Einrichtung mit den einladenden Sitzmöglichkeiten kennen lernen. Vor zwei Jahren entstand die Idee, als Kirche in der Stadt auf andere Weise als bisher präsent zu sein, erfuhren die Gäste. Die fünf Siegener Innenstadtgemeinden überlegten während eines Studientages, wie die Zusammenarbeit verbessert und die Kräfte gebündelt werden könnten. Claudia Montanus: „Heraus kam der Kirchenladen, ein Projekt mit Hand und Fuß, mit Herz und Bauch.“ Das ehrenamtliche Team holte sich Rat bei der Landeskirche und besichtigte andere Einrichtungen ähnlicher Art, beispielsweise in Wiesbaden. Von dort waren Pfrn. Annette Majewski und Ute Rapp angereist, sozusagen als Patentanten der Siegener Einrichtung. Pfr. Raimar Leng, Martinikirchengemeinde, brachte den Wunsch zum Ausdruck, dass der Kirchenladen ein niederschwelliges kirchliches Angebot für die Menschen in der Stadt wird. Auf den Namen „offenBar“ Bezug nehmend, schmunzelte der Theologe. Er hoffe, dass dieser hintersinnige Name, ein Kunstwort, auch von sprachversierten Menschen ausgehalten werden könne.

Der Laden will die Angebote der ev. Kirche im Siegerland darstellen und lebt daher auch von einer starken Anbindung an die Ortsgemeinden. Es gibt guten Kaffee, ein Tauschbuchregal wechselt ständig seinen Inhalt, Geschenkartikel, Bücher, Schmuck und diverse Kleinartikel stehen zum Verkauf bereit. Eine große Regalwand im Eingangsbereich bietet Platz für die Gemeindebriefe der 29 Kirchengemeinden und umfängliche Informationen aus den Einrichtungen des Kirchenkreises. Die Mitarbeitenden, allesamt ehrenamtlich im Einsatz, stellen sich den Fragen der Besuchenden und geben gerne Auskunft über Glauben und Gemeinde.

Eingebunden in den Kirchenladen ist die Wiedereintrittsstelle des Kirchenkreises Siegen. Hier können Menschen, die aus der evangelischen Kirchen ausgetreten sind, wieder in die Kirche eintreten. Pfarrerinnen und Pfarrer aus dem Kirchenkreis und den Kirchengemeinden stehen donnerstags, 15.30–18.00 Uhr und samstags, 10.00 -13.00 Uhr für Wiedereintrittsgespräche, aber auch für Gespräche mit anderen Inhalten in der Wiedereintrittsstelle im Kirchenladen zur Verfügung.

Für den Kirchenkreis Siegen dankte Superintendentin Annette Kurschus den ehrenamtlichen Mitarbeitenden für die vielfältige Arbeit in den vergangenen Monaten, die nun zur Eröffnung des neuen kirchlichen Angebotes führe. „Kurschus: „Wir wollen nicht nur die Türen unserer Kirchen für die Menschen offen haben und warten, dass die Menschen kommen, sondern wir begeben uns zu den Menschen in ihrem Alltag“. Als Geschenk hat sie einen bunten Regenbogen aus Holz mitgebracht, als „Zeichen für die Treue Gottes, auf die Verlass ist.“
Horst Fischer, städtischer Fachbereichsleiter für Soziales, Familie, Jugend und Wohnen überbrachte die herzlichen Grüße von Bürgermeister Steffen Mues. Er hofft, dass der Kirchenladen dauerhaft Bestand hat und zur Belebung der Oberstadt beiträgt. Als Geschenk stellte sich der Verwaltungsmann selbst zur Verfügung: „An einem Samstag werde ich ehrenamtlich im Kirchenladen Dienst tun.“
Pfr. Andreas Isenburg, der auf Landeskirchenebene die City-Kirchenarbeit betreut, begrüßte die neue, kreative und ungewohnte Weise, auf die Menschen in der Stadt zuzugehen. 70 derartiger Projekte gebe es mittlerweile in Deutschland, die eine Art Schaufenster der Kirche seien und in denen Gespräche über Gott und die Welt sozusagen im Vorübergehen stattfänden.Wie so etwas funktioniert, erlebt die evangelische Kirche in Wiesbaden seit fünf Jahren in ihrem Kirchenfenster. Sie kämen sich dort manchmal vor wie eine kleine Zeltkirche mitten unter den Menschen, erzählten Pfrn. Annette Majewski und Ute Rapp. Die Mitarbeitenden nähmen sich Zeit für die Besucherinnen und Besucher, seien gastfreundlich und hilfsbereit.
Nach dem offiziellen Teil saßen die Gäste noch lange beieinander und plauderten über Gott und die Welt. Und die Kaffeemaschine bestand ihre erste Bewährungsprobe.

Der Kirchenladen ist per Internet erreichbar. Die Mail-Adresse lautet: offenBar@kirche-siegen.de
Telefonisch erreichbar ist der Kirchenladen unter der Nummer 0271/2319836. Geöffnet hat der Laden dienstags - freitags, 13.00–18.00 Uhr und samstags, 10.00–13.00 Uhr.

Die Mitarbeitenden freuen sich auf die Gäste im neuen Laden. Sie erhoffen sich aber noch weitere ehrenamtlich Mitarbeitende. Dazu geben Auskunft: Reiner Jung (0271-64241), Raimar Leng (0271-331265) und Claudia Montanus (0271-3300207).

Text zum Bild: (Fotos Karlfried Petri)

Etliche Gäste aus Kirche und Gesellschaft waren der Einladung zum Empfang anlässlich der Eröffnung des neuen Kirchenladens gefolgt und überbrachten herzliche Grüße.


Viele Sitzgelegenheiten in einem geschmackvollen Ambiente laden ein zum Verweilen.


Von links: Superintendent i.R. Ernst Achenbach, Friedhelm Knipp, Vors. Finanzausschuss und Mitglied der Kirchenleitung sowie Synodalassessor Pfarrer Hans-Werner Schmidt



Nach Monaten intensiver Planung und Arbeit freut sich das Mitarbeitendenteam, den Kirchenladen nun eröffnen zu können

 


 

Literaturabend

Bis auf den letzten Platz besetzt war die „OffenBar“, der Ev. Kirchenladen in der Siegener Oberstadt am vergangenen Montag. Etwa 40 Literaturinteressierte hatten sich eingefunden, um sich inspirieren zu lassen im Blick auf die eigene Urlaubslektüre. Zwanzig Romane aktuelleren Datums wurden mit Bezug auf europäische Reiseziele von Cornelia Raddatz von der Buchhandlung am Kölner Tor vorgestellt. Im gepflegten Ambiente des Kirchenladens bei Fingerfood und Erfrischungsgetränken lauschten die Gäste gespannt den Vorschlägen der Buchhändlerin. Vom spannenden Islandkrimi bis zum anspruchsvollen französischen Roman war alles dabei. „Das sollten wir wiederholen“, so der Originalton einer Teilnehmerin. „Das ist ja fast wie bei Elke Heidenreichs Fernsehsendung ´Lesen´“.

Wiedereintritt in die Kirche
Mit solchen und ähnlichen Veranstaltungen möchte der Kirchenladen den Zugang zur Kirche für Menschen erleichtern, die den Anschluss verloren haben. Hier soll die Offenheit der Ev. Kirche erlebbar gemacht werden in einladender und menschenfreundlicher Atmosphäre.
Noch nicht einmal drei Monate sind vergangen, seit der Kirchenladen „OffenBar“ seine Pforten in der Kölnerstraße unter den Arkaden in der Oberstadt geöffnet hat, schon steht der 10. Wiedereintritt in die Kirche vor der Tür. „Ich bin froh, wieder dazu zu gehören“, sagt Herr L., „weil mir doch irgendwie etwas in meinem Leben gefehlt hat. Das ist mir besonders bei der Taufe meiner Enkel aufgestoßen“. So und anders sind die Reaktionen auf das Angebot der Ev. Kirche, den Wiedereintritt in die Kirche zu vereinfachen. Über 20 ehrenamtliche Frauen und Männer betreuen das Ladenlokal, das als Informationsforum für alle Bereiche des kirchlichen Lebens dient. Wo finde ich ein Beratungsangebot für Schuldenfragen, Ehe- Familien oder Lebensprobleme? Wann findet ein Kirchenkonzert in welcher Kirche des Siegerlandes statt? Welcher Pastor, welche Pastorin ist eigentlich für mich zuständig, welche Angebote für Familien gibt es in meinem Lebensumfeld? Sie haben Fragen zur Taufe oder zur Patientenverfügung, dann können Sie hier kompetent Auskunft bekommen, wenn Sie mögen bei einer Tasse Cappuccino oder Tee. Der Kirchenladen möchte Kirche auf dem Weg zu den Menschen in der Stadt sein. Er ist dienstags bis freitags von 13-18.00 Uhr geöffnet, samstags von 10-13.00 Uhr.


Ein besonderes Angebot ist die Möglichkeit zum niederschwelligen Kircheneintritt. Dieser ist möglich am Donnerstag zwischen 15.30 Uhr und 18.00 Uhr, oder am Samstagvormittag. Alles, was man zu diesem Gespräch mitbringen muss, ist der Personalausweis, wenn möglich die Austrittsbescheinigung aus der Kirche, und, wenn vorhanden, eine Taufurkunde. Hierbei werden die Wiedereingetretenen in der Regel sofort an ihre Wohngemeinde vermittelt. Es besteht aber auf Wunsch auch die Möglichkeit, einer Wunschgemeinde im Siegerland oder Westfalen zugeordnet zu werden. So ist es möglich, völlig unkompliziert in die Ev. Kirche aufgenommen zu werden, ohne dass ein großer Verwaltungsaufwand entsteht. Auch Menschen, die noch nie einer Kirche angehörten, werden darüber informiert, wie dies relativ unkompliziert möglich ist. Voraussetzung ist hier allerdings die Taufe. „Das ehrenamtlich arbeitende Betreuungsteam freut sich im schönen Ambiente auf die Gäste in der OffenBar“.

Text: Raimar Leng
Foto: Claudia Montanus



Über 40 Literaturinteressierte ließen sich im Kirchenladen “offenBar” über ansprechende Ferienlektüre informieren.
 

 
Cornelia Raddatz stellte im Kirchenladen „offenBar“ fachkompetent Romane mit Bezug zu europäischen Reisezielen vor.