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Partnerschaft Weltweit
Kirchenkreis Siegen

Magharibi, Tansania
Wer wir sind - unsere Motivation
Die Partnerschaft zwischen den Kirchen-kreisen Siegen und Magharibi (früher: Kibaha) besteht seit 30 Jahren.
Angefangen hat es 1979 mit einer kleinen Gruppe von Frauen und Männern aus der Kirchengemeinde Weidenau: das Presbyterium beschloss, eine Partnerschaftsbeziehung zu einer Gemeinde in Tansania aufzubauen.
Hieraus erwuchs im Laufe der Jahre die offizielle Partnerschaft des Kirchenkreises. Heute gibt es neben dem Kirchekreis sieben Gemeinden, die Beziehungen zum Kirchenkreis Magharibi und seinen Gemeinden pflegen.
Viele Menschen haben sich seither voller Neugier
auf diese Arbeit eingelassen und bereichernde Erfahrungen gemacht – für sich und ihre Gemeinde: Die weltweite Gemeinschaft der Christen wird konkret erfahrbar.
Über alle Unterschiede hinweg wird entdeckt, dass Christus uns verbindet. Und uns mutig macht, im Beten und Handeln Gott als Hoffung für die Menschen in der einen Welt zu bezeugen.
Herzstück der Arbeit sind die gegenseitigen besuche und die persönlichen Begegnungen.
Beide Seiten lernen voneinander. So werden Grenzen überwunden und ein konkreter Beitrag für Frieden und Verständigung erbracht.
Partnerschaft verbindet die 2 Kirchenkreise
und je 7 Kirchengemeinden
Gemeinsam mit dem Kirchekreis pflegen auch jeweils 7 Kirchengemeinden eine offizielle Partnerschaft. Weitere Gemeinden aus dem Partnerkirchenkreis Magharibi hoffen auf Partner im Kirchekreis Siegen. Eine Chance für Ihre Gemeinde?
Neugierig geworden? Kommen Sie zu den monatlichen Treffen im Gemeindehaus in der Dautenbach in Siegen: Es geht auf vielfältige Weise, im Gespräch und mit Vorträgen von Fachreferenten um Fragen der Partnerschaft, Themen rundum Entwicklung, Globalisierung, HIV/Aids, konkrete Projekte in den Gemeinden u.v.a.m. Darüber hinaus wird gemeinsam gekocht, gesungen und Gemeinschaft gepflegt.
Ansprechpartner:
KirchenkreisSiegenMargharibi |
Kontakt: Matthiasdaub (Sprecher) |
Tel. (02732)28278 |
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Weidenau - Tumbi |
Kontakt: Roger Handschuh
Wolfgang Klein |
Tel. (0271) 7411409
(0271) 76370 |
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Klafeld - Bagamoyo |
Kontakt: Almuth Schwichow |
Tel. (02 71) 8 13 25 |
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Ferndorf/Kredenbach - Mkuza |
Kontakt: Gunhild Leuthold |
Tel. (0 27 32) 2 87 91 |
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Wilnsdorf -Mlandizi |
Kontakt: Reiner Dirlenbach |
Tel. (0 27 39) 26 05 |
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Buschhütten - Mbezi Luis |
Kontakt: Hans Eisenberg |
Tel. (0 27 32) 7 42 52 |
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Siegen-Martini - Mailimoja |
Kontakt: Ines Gerke-Weipert |
Tel. (02 71) 2 38 20 35 |
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Siegen-Christus- Kibamba |
Kontakt: Edith Wargalla |
Tel. (02 71) 2 03 61 |
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Tansania-Gruppe für junge Menschen |
Kontakt: Erika Geerling |
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erika.gee@gmx.de |
? - Kiluvia |
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? - Msewehe |
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? - Temboni |
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Kreiskirchliche Treffen in der Regel am letzten Donnerstag im Monat, jeweils ab 19.00 Uhr im Gemeindehaus in der Dautenbach, Siegen - Weidenau. Termine und Themen unter www.kirchenkreis-siegen.de
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KILWAG - Projekt der Frauen in Tansania
Mit unserer Hilfe geht es weiter...
Frauen tragen in Tansania die Hauptlastbei der Versorgung der Familie!
Tansania ist im weltweiten Maßstab ein finanziell armes Land. Die Arbeitslosigkeit ist hoch. Viele Menschen leben ohne Absicherungen wie geregeltes Einkommen, Krankenkassen oder Versicherungen. Sie sind oft angewiesen auf das, was sie anbauen oder im Kleingewerbe ver -dienen können. Wenn Frauen gefördert werden, profitieren davon zugleich die Familienmitglieder. Mit dem Einkommen können sie das Schulgeld der Kinder bezahlen. Sie haben die Möglichkeit, für sich und die Kinder ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Frauen im Partnerkirchenkreis Magharibi (früher Kibaha) helfen sich seit langem wechselseitig:
KILWAG heißt das Projekt der Frauen. Der Kirchenkreis Siegen unterstützt sie dabei!
Mit einem kleinen Geschäft lässt sich Geld verdienen. In Gruppen sind die Frauen zusammengeschlossen. Sie produzieren gemeinsam – zum Beispiel Batiken. Und sie betreiben kleine Verkaufsläden. Der Gewinn kommt ihnen und ihren Familien zugute. Auch die Kirchengemeinden profitieren vom Engagement der so gestärkten Frauen.
Neue Schulungen sind geplant:
Beim Besuch von Superintendentin Kurschus in 2008 haben die Frauen viel über ihre Aktivitäten erzählt - es sind beeindruckende Geschichten! Voll Stolz über erreichte Erfolge und Visionen für morgen...
Die Frauen wollen ihr Wissen bezüglich Marketing, Planung und Buchführung vertiefen. Dadurch sehen sie die Chancen, dass ihre Geschäfte erfolgreicher sind. Über 40 Frauen wollen sich in mehrwöchigen Kursen ausbilden lassen.
Die KILWAG- Gruppe des Kirchenkreises Siegen will sich für die Finanzierung dieser von tansanischen Expertinnen geleiteten Schulungen einsetzen. dafür sind voraussichtlich 16.000 Euro erforderlich. Ein Teil ist bereits vorhanden. Ihr Beitrag ist herzlich willkommen!

Weitere Informationen geben:
Helga Hoffmann, Tel. 0271 71378 Vorsitzende KILWAG-Gruppe Siegen helga_hoffmann@gmx.net
Matthias Elsermann, Pfr. (Amt für MÖWe) Tel. 02732 6248 matthias.elsermann@moewe-westfalen.de
Wir kommen gerne in Ihre Gemeinde oder Gruppe!


Partnerschaft Weltweit
Kirchenkreis Siegen
Magharibi, Tansania
Wer wir sind - unsere Motivation
Die Partnerschaft zwischen den Kirchen-kreisen Siegen und Magharibi (früher: Kibaha) besteht seit 30 Jahren.
Angefangen hat es 1979 mit einer kleinen Gruppe von Frauen und Männern aus der Kirchengemeinde Weidenau: das Presbyterium beschloss, eine Partnerschaftsbeziehung zu einer Gemeinde in Tansania aufzubauen.
Hieraus erwuchs im Laufe der Jahre die offizielle Partnerschaft des Kirchenkreises. Heute gibt es neben dem Kirchekreis sieben Gemeinden, die Beziehungen zum Kirchenkreis Magharibi und seinen Gemeinden pflegen.
Viele Menschen haben sich seither voller Neugier
auf diese Arbeit eingelassen und bereichernde Erfahrungen gemacht – für sich und ihre Gemeinde: Die weltweite Gemeinschaft der Christen wird konkret erfahrbar.
Über alle Unterschiede hinweg wird entdeckt, dass Christus uns verbindet. Und uns mutig macht, im Beten und Handeln Gott als Hoffung für die Menschen in der einen Welt zu bezeugen.
Herzstück der Arbeit sind die gegenseitigen besuche und die persönlichen Begegnungen.
Beide Seiten lernen voneinander. So werden Grenzen überwunden und ein konkreter Beitrag für Frieden und Verständigung erbracht.
Oikocredit
Westdeutscher Förderkreis Bonn, 26.4.2009
Pressemitteilung
30 Jahre Geldanlagen für mehr Gerechtigkeit
Oikocredit Westdeutscher Förderkreis feiert Jubiläum
Investieren in Menschen – das ist eine erfolgreiche Strategie, die sich gerade auch in der Finanzkrise bewährt: Dieses Fazit zogen die Mitglieder von Oikocredit Westdeutscher Förderkreis, die sich gestern in Bonn trafen, um das 30-jährige Bestehen des Förderkreises zu feiern. Mit ihren Geldanlagen finanzieren sie Darlehen an Mikrofinanz-Institutionen, Genossenschaften und kleinere Unternehmen in armen Ländern. Allein diese Mikrofinanz-Institutionen erreichten 2008 rund 15 Millionen Menschen und ihre Familien.
„Die Finanzkrise hat bisher keinerlei negative Folgen für Oikocredit gehabt. Die Abschreibungsquote liegt weiterhin unter einem Prozent und der Wert Ihrer Geldanlagen ist stabil“, versicherte Tor Gull, Geschäftsführer von Oikocredit International, den Förderkreis-Mitgliedern. Wesentliche Gründe dafür seien ein fundiertes Risikomanagement und die sorgfältige Auswahl und Beratung der Kreditnehmer. „Die Mitarbeiter in unseren 35 Länder- und Regionalbüros kennen unsere Kunden persönlich und bieten ihnen Kredite an, die auf ihren Bedarf abgestimmt sind.“ Für 2009 rechnet Tor Gull mit einem stark ansteigenden Kreditbedarf, weil die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise für die Menschen in Entwicklungsländern besonders gravierend seien. „Alle unsere Regionalmanager drängen darauf, weitaus mehr Darlehen zu vergeben, aber dazu brauchen wir zusätzliches Kapital. Das heißt, wir brauchen mehr Menschen, die ihre Rücklagen für eine weltweit gerechtere, nachhaltige Entwicklung einsetzen.“
Für einen anderen Umgang mit Geld plädierte auch der Publizist Wolfgang Kessler. Dies beträfe Politik, Banken, aber auch Anleger: „Bei Lebensmitteln achten inzwischen viele Menschen darauf, ob sie ökologisch produziert oder über den fairen Handel vertrieben werden. Ein ähnliches Bewusstsein wünsche ich mir auch bei Geldanlagen.“ Oikocredit würdigte er als „eine Alternative zu den Finanzmechanismen, die zur Finanzkrise geführt haben.“ Unkontrollierte, spekulative Geldgeschäfte und Renditedominanz hätten die Welt in die derzeitige Krise getrieben, erläuterte der frühere Mitarbeiter des Internationalen Währungsfonds (IWF). Bei Oikocredit hingegen würde seit Jahrzehnten in die reale Wirtschaft und in Menschen investiert. „Sie als Anleger wissen, wofür Ihr Geld eingesetzt wird und Sie leisten einen Beitrag zu einer Reform des Finanzsystems von unten.“
Oikocredit hat zurzeit rund 750 Darlehen im Gesamtumfang von 365 Millionen Euro an Genossenschaften und kleinere Unternehmen in Afrika, Asien, Lateinamerika sowie Mittel- und Osteuropa vergeben. Gut drei Viertel des Kapitals sind in Mikrofinanz-Institutionen investiert, die restlichen Kredite fließen in die Bereiche Landwirtschaft, Nahrungsmittelverarbeitung, Handel und Handwerk.
Oikocredit Westdeutscher Förderkreis hat rund 4.500 Mitglieder: Gemeinden, Kirchenkreise, Diözesen und Landeskirchen, zahlreiche Organisationen und 3.600 Einzelpersonen. Zusammen haben sie mehr als 47 Millionen Euro angelegt.
Weitere Informationen bei Oikocredit, Bonn; Tel.: 0228/6880-280; E-Mail: oikocredit.bonn@t-online.de oder im Internet unter: www.oikocredit.org/sa/westdt/
NRW-Tag 2010 in Siegen
Auf der Kirchenmeile war die Kirchenkreisgruppe mit einem Info Stand vertreten.
Neben Informationen über unsere Arbeit, einem Afrika-Puzzle und dem Wissensspiel über Tansania waren die selbst hergestellten Mandazi (ein typisch tansanisches Gebäck) der Renner.
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